1088 Budapest, Rákóczi út 5.; Tel: (36 1) 381 23 47 Fax: (36 1) 381 23 48; E-mail: Ez az e-mail cím a spamrobotok elleni védelem alatt áll. Megtekintéséhez engedélyeznie kell a JavaScript használatát.

 

II.

Die Mitarbeiter des Instituts

 

Prof. Dr. Ferenc Glatz, Direktor

Dr. Attila Pók, stv. Direktor (wissenschaftlicher Bereich)

Prof. István Nemeskürty, Professor

Prof. Dr. Károly Manherz, Professor

Dr. Zoltán Szász, Professor

Ádám Bóday, stv. Direktor (wirtschaftlicher Bereich)

Dr. Tibor Dömötörfi, Assistenzprofessor

Dr. Lilla Krász, Assistenzprofessor

Andrea Antal, Programm-Management, Balkan-Projekt

Rita Besznyák, Programm-Management, Homepage

Beáta Kiltz, Sekretariat, Programm-Management

 

Tätigkeitsbericht und Publikationen der Mitarbeiter/Innen

 

Prof. Dr. Ferenc GLATZ

 

Wissenschaftliche Tätigkeit

Im vergangenen Jahr umfasste meine Tätigkeit die folgenden Themenbereiche:

1.) Dialog für den ländlichen Raum – Netzwerkbildung in Ungarn und in der Europäischen Union. Das Buch „Dialog für den ländlichen Raum”, das Ende 2008 erschien, ist einerseits das Kompendium der Erfahrungen und Impressionen, die ich seit 2005 im Laufe zahlreicher persönlicher Besuche und Konsultationen im ungarischen ländlichen Raum erworben hatte, andererseits betrachtet es den ungarischen ländlichen Raum in europäischen Zusammenhängen und enthält Vorschläge zur lokalen und nationalen Entwicklungsmöglichkeiten. Nach mehreren Monaten der Vorbereitung und dem Studium von zahlreichen Hintergrundmaterialien zur Geschichte und zu den Schwerpunkten der Politik der Europäischen Union mit Bezug auf die Entwicklung des ländlichen Raums, bzw. dem diesbezüglichen Unionsvorschriften, wurde im Dezember 2008 das Ungarische Netzwerk für den Ländlichen Raum gegründet. Als Vorsitzender dieses Netzwerks initiierte ich eine Reihe von Konferenzen und Werkstattgesprächen zu aktuellen Themen (z.B. benachteiligte Kleinregionen, die Zukunft der Gehöfte, erfolgreiche ländliche Räume und die Situation der Roma in Ungarn). Mit meinen Kollegen rief ich eine neue Zeitschrift mit dem Titel „Dialog für den ländlichen Raum” ins Leben, die sowohl die Ergebnisse dieser Konferenzen, als auch die Gedanken anerkannter Experten zu Problembereichen der ländlichen Räume enthält.

2.) Wasserbewirtschaftung im Karpatenbecken. Die Donau als Symbol der Verbundenheit Europas und der Wasserbewirtschaftung im Allgemeinen ist ein Forschungsbereich, der mich seit langen Jahren beschäftigt. Das auf meine Initiative gestartete Donau-Projekt wurde in die Reihe der gemeinsamen Forschungsprojekte der Ungarischen Akademie der Wissenschaften und der ungarischen Regierung aufgenommen, so werden im Institut für Geschichtswissenschaft und im Zentrum für Sozialforschung der UAW regelmäßig Konferenzen und Werkstattgespräche veranstaltet, deren thematische Vorbereitung und wissenschaftliche Bewertung von mir geleitet wird. Dieses Jahr standen die Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Mittelpunkt unserer Forschungstätigkeit: unter anderen die Ausarbeitung einer europäischen Donaustrategie und die Bestandsanalyse der ungarischen Gewässer entsprechend der EU-Wasserrahmenrichtlinie.

3.) Südöstliche Erweiterung der Europäischen Union. Ich setzte meine wissenschaftsorganisatorische Tätigkeit im Rahmen des in 2005 gestarteten Balkan-Projektes fort, ich war Gastgeber und Leitvortragender mehrerer Konferenzen, die zu aktuellen Themen veranstaltet wurden (wie z.B. die Schwerpunkte der ungarischen Außenpolitik in der Balkanregion, die Zukunft von Kosovo und die Integrationsmöglichkeiten der Balkanländer im Licht der südöstlichen Erweiterung der EU). Die Ergebnisse der Konferenzreihe „Vorträge über den Balkan” werden sowohl in der Schriftenreihe des Europa Instituts, als auch in der Buchreihe des Programms für Strategische Forschungen der UAW veröffentlich. Ich bin Herausgeber beider Publikationen und meine einleitenden Schriften erörtern den historischen Hintergrund dieser Themen im europäischen Kontext.

4.) Europäische Minderheitenpolitik. Meiner Einladung folgend sammelten sich die Leiter von drei Organisationen der außerhalb der Grenzen Ungarns lebenden ungarischen Minderheiten zur Diskussion mit anerkannten Experten und Institutsleitern der UAW, und mit Abgeordneten des Europäischen Parlaments zuständig für Minderheitenfragen. Die Initiative setzt sich im Dienste der Interessen und des Vorankommens der außerhalb der Grenzen Ungarns lebenden Ungarn zum Ziel, die möglichen Bereiche der zukünftigen Zusammenarbeit der wissenschaftlichen Elite und der politischen Akteure zu erarbeiten. Die abschließende Erklärung mit dem Titel „Europäische Minderheitenpolitik”, die von Teilnehmern der Veranstaltung unterzeichnet wurde, wurde aufgrund meiner Programmschrift formuliert.

5.) Der Dialog mit den Historikern der Nachbarländer wird fortgesetzt. Die Jahre 1918-1920 werden im Rahmen einer internationalen Konferenzreihe, die vom Europa Institut Budapest und dem Institut für Geschichtswissenschaft der UAW veranstaltet wird, von ungarischen, slowakischen, österreichischen und rumänischen Historikern erörtert. Meine Zielsetzung bei der Initiierung dieser Veranstaltungsreihe war, den Faden des ehrlichen, vorwärts weisenden Dialogs mit Historikerkollegen aufzunehmen, mit denen wir nicht nur aufgrund der geographischen Lage unserer Länder, sondern auch durch die gemeinsame Vergangenheit, die kulturellen und ethnischen Kontakte verbunden sind. Ich hielt die einleitenden Vorträge der Konferenzen „Die Auflösung der Habsburger Monarchie”, „Die Herbstrevolution von 1918 in Retrospektive” und „Turčiansky Svätý Martin, Alba Iulia-Karlsburg, Budapest, Wien – 1918”.

6.) Geschichtswissenschaftlichen Großprojekte. Außer meiner wissenschafts-organisatorischen Tätigkeit bin ich Herausgeber und Redakteur mehrerer historischer Werke im Institut für Geschichtswissenschaft der UAW. Als Teil eines groß angelegten Projekts werden unter meiner Leitung mehrere Nachschlagwerke zusammengestellt: die Chronologie der Geschichte Ungarns in mehreren Bändern, ein Handbuch zur Geschichte der ungarischen Historiographie und ein Ungarisches Geschichtsatlas. Momentan arbeite ich an der Vorbereitung von zwei Monografien, die meine Schriften zum Thema der Geschichte der ungarischen Geschichtsschreibung, sowie der Minderheitenfrage in Ungarn und in Europa enthalten. Die Zusammenstellung dieser zwei Werke wird voraussichtlich Ende 2009 abgeschlossen. Außerdem bin ich Herausgeber der ersten zwei Bände der neuen Buchreihe zum Thema Naturgeschichte – in der Programmschrift des Projekts verwies ich auf die Schwerpunkte der naturgeschichtlichen Forschungen und bot eine Ausführung über die hierfür benötigte neue Synthese der Fachkenntnisse.

 

Publikationen 2008

Selbstständiges Werk

Új vidékpolitika. Párbeszéd a vidékért [Neue Politik für den ländlichen Raum. Dialog für den ländlichen Raum.]. MTA Társadalomkutató Központ–Párbeszéd a Vidékért Egyesület [Sozialforschungszentrum der UAW – Vereinigung Dialog für den ländlichen Raum], Budapest, 2008, p. 270.

 

Redigiert

Ferenc Glatz (Ed.), The European Union, the Balkan Region and Hungary. Begegnungen – Schriftenreihe des Europa Instituts Budapest Bd. 28, Budapest, Europa Institut Budapest–Social Research Center of HAS, 2008, 266 p.

Studien, Artikel in Sammelbänden, Periodika bzw. in Tageszeitungen

Ajánló megjegyzések. Történelmi olvasókönyv állami-nemzeti jelképeink történetéhez [Empfehlungen. Historisches Lesebuch zur Geschichte unserer staatlich-nationalen Symbole]. In: Gyuricza Péter, Móritz Rita, Szalay Antal (Hrsg.): Kossuth-, Állami és Széchenyi-díjasok 1948–2008 I. kötet [Kossuth-, Staats und Széchenyi-Preisträger, 1948-2008 Bd. I]. Magyar Közlöny Lap- és Könyvkiadó, Budapest, 2008, pp. 6–7.

Paraszt akadémikus. Győrffy Béláról és a magyar mezőgazdálkodás történelméről. Vázlat [Landwirt und Akademiker. Über Béla Győrffy und die Geschichte der ungarischen Agrarwirtschaft – Skizze]. In: Bedő Zoltán (Verantwortlicher Herausgeber), Agrárkutatás – agrárjövő. A Győrffy Béla Tudományos Emlékülés első hat éve 2003–2008 [Forschung und Zukunft der Agrarwirtschaft. Die ersten sechs Jahre der Gedenksitzungen zu Ehren von Béla Győrffy, 2003-2008]. Mezőgazdasági Kutatóintézet, Martonvásár, 2008, pp. 53–81.

Balkan Policy and the Renaissance of Balkan Studies 2005.In: Ferenc Glatz (Ed.): The European Union, the Balkan Region and Hungary. Begegnungen – Schriftenreihe des Europa Instituts Budapest Bd. 28, Europa Institut Budapest–Social Research Center of HAS, Budapest, 2008, pp. 7–21.

Vízgazdálkodás a Kárpát-medencében: a Duna és a térségi versenyképesség [Wasserbewirtschaftung im Karpatenbecken: Die Donau und die regionale Wettbewerbsfähigkeit]. In: Banczerowski Januszné, Koncz István, Bárdosi Vilmosné Horányi Krisztina, Szemenyei István, Horváth Csaba (Hrsg.), Stratégiai kutatások 2007–2008. Kutatási jelentések. [Strategische Forschungen, 2007-2008. Forschungsberichte.]. TINTA Kiadó, Budapest, 2008, pp. 161–191.

Kodály Zoltán öröksége, 2008. Kultúrpolitika a planetáris és az európai térben [Das Erbe von Zoltán Kodály, 2008. Kulturpolitik im planetaren und europäischen Kontext]. In: Sipos Gábor (Hrsg.), Emlékkönyv Benkő Samu születésének nyolcvanadik évfordulójára [Gedenkschrift zum 80. Geburtstag von Samu Benkő]. Erdélyi Múzeum Egyesület, Kolozsvár, 2008, pp. 87–95.

A „Fáy-egyetem” [Die „Fáy-Universität”]. In: Dr. Edina Zántó (Verantwortliche Hauptredakteurin), A 100 éves Fáy jubileumi évkönyve 1908–2008 [Fáy-Jahrbuch anlässlich des 100. Jubiläumjahres, 1908-2008]. Fáy András Közlekedésgépészeti Műszaki Szakközépiskola [Fáy András Technische Fachmittelschule für Verkehrsmaschinenwesen], Budapest, 2008, pp. 26–29.

Emlékek idézése. Kerekes Sándor 60 éves [Erinnerungen heraufbeschwören. Zum 60. Geburtstag von Sándor Kerekes]. In: Marjainé dr. Szerényi Zsuzsanna (Hrsg.), Kerekes Sándor 60. születésnapjára. 2008. augusztus 28 [Zum 60. Geburtstag von Sándor Kerekes], Fáy András Közlekedésgépészeti Műszaki Szakközépiskola [Corvinus Universität Lehrstuhl für Umweltwirtschaft und –Technologie], Budapest, 2008, pp. 27–30. http://korny.uni-corvinus.hu/ks60/

Kórusz József kiállításán [In der Ausstellung von József Kórusz]. In: Dr. Korzenszky Richárd OSB (Hrsg.), Tihanyi kalendárium [Tihany Kalendarium], Benediktiner Abtei Tihany, 2008, pp. 70–71.

[Begrüssungsworte von Ferenc Glatz]. In: Tíz éves a Bolyai János Kutatási Ösztöndíj [10. Jubiläumsjahr des János-Bolyai-Stipendiums]. Jubiläumsjahrbuch zusammengestellt von Sándor Körmendi, Magyar Tudományos Akadémia, Budapest, 2008, pp. 9–11.

Az osztrákok képe a magyarság körében [Das Bild der Österreicher im Ungarntum]. Európai Utas [Europäischer Reisender], 2008/2–3, pp. 16–19. (Nachdruck des in der Ausgabe 1994/6 der Zeitschrift Európai Utas erschienenen Artikels.)

Ismerjük fel közös érdekeinket [Wir sollen unsere gemeinsamen Interessen erkennen]. Közoktatás [Öffentliche Bildung (Rumänien)], Juni 2008, pp. 1., 14–15.

Európai magyarságpolitika [Europäische Minderheitenpolitik]. Ezredforduló [Jahrtausendwende], 2008/2, pp. 3–7.

Aprófalvak, kistelepülések, rendszerváltás [Kleindorfer, Kleinortschaften, Systemwandel]. Ezredforduló [Jahrtausendwende], 2008/3, pp. 2–4.

Tisztázás a múltról, megbékélés a jövőért. Román-magyar történészfórum, 2008. május 23–24. [Die Vergangenheit aufklären, die Zukunft vor Augen halten und Versöhnung. Rumänisch-ungarisches Historikerforum, 23-24. Mai 2008]. História, 2008/4–5, pp. 2–4. 

Egy szakma „küldetése”. A román-magyar történészfórum indítása, 2008. május 23 [Die „Berufung” zu einer Profession. Eröffnungsrede anlässlich des rumänisch-ungarischen Historikerforums, 23. Mai 2008]. História, 2008/4–5, pp. 5–6.

Magyar kisebbségek. Tegnap, ma, holnap [Ungarische Minderheiten. Gestern, heute und morgen]. História, 2008/6–7, pp. 2–3.

Az őszirózsás forradalom – 90 év után [Die Herbstrosenrevolution in Retrospektive nach 90 Jahren]. História, 2008/9, p. 2.

 

Tageszeitungen

Párizsban magyarként [Als Ungar in Paris]. Népszabadság, 3. Juni 2008, p. 5.

A magyar állam és a regionális magyarságpolitika lehetőségeiről [Über die Möglichkeiten des ungarischen Staates und der regionalen Ungarnpolitik]. Keresztény Élet , 14. September 2008, p. 9.

 

Studien, Artikel in Sammelbänden, Periodika bzw. in Tageszeitungen 2009

Európai magyarságpolitika. A nemzetpolitika tennivalói a szakpolitikák terén[Europäische Ungarnpolitik. Aufgaben der Nationalpolitik in den Fachpolitiken]. In: Tabajdi Csaba (Hrsg.), Pro minoritate Europae. Az európai kisebbségekért. EU-Ground Kft., 2009, pp. 372-382.

The policy of the Republic of Hungary vis-à-vis the Hungarian minorities living beyond its borders – a European approach. In: Csaba Tabajdi (Ed.): Minorities of Europe unite! Minorités européennes, unissez-vous! Minderheiten in Europa vereint euch! EU-Ground Ltd., 2009, pp. 464–473.

Engel Pál (1938–2001). In: Neumann Tibor, Rácz György (Hrsg.), Honoris causa. Tanulmányok Engel Pál tiszteletére [Honoris causa. Studien zu Ehren von Pál Engel]. Társadalom- és művelődéstörténeti tanulmányok 40. [Studien zur Sozial- und Bildungsgeschichte 40.] (Hrsg. der Reihe.: Glatz Ferenc) – Analecta Mediaevalia III., MTA Történettudományi Intézete–Pázmány Péter Katolikus Egyetem Bölcsészettudományi Kara [Institut für Geschichtswissenschaft der UAW—Geisteswissenschaftliche Fakultät der Pázmány-Péter-Katholischen-Universität], Budapest–Piliscsaba, 2009, pp. 7–11.

Megjegyzések az ökológiai szemlélet múltjáról és jövőjéről [Anmerkungen zur Vergangenheit und Zukunft der ökologischen Betrachtungsweise]. In: Az erőszak kultúrája. Fenntartható-e a fejlődés? [Die Kultur der Gewalt. Kann die Nachhaltigkeit der Entwicklung aufrecht gehalten werden?] (Zusammengestellt und redigiert von Mária Kóródi), Budapest, Pallas Kiadó Kft., 2009, pp. 15–29.

Vidékpolitika és korunk válsága [Politik für den ländlichen Raum und die Krise, des Zeitalters, in dem wir leben], A falu [Das Dorf], Frühling 2009, pp. 63–65.

Vidékpolitika és korunk válsága. Beköszöntő [Politik für den ländlichen Raum und die Krise des Zeitalters, in dem wir leben. Begrüßung]. Párbeszéd a vidékért [Dialog für den ländlichen Raum], Jahrgang I. Nr. 1, pp. 3–4.

A sikeres vidéki térségek titka. Kétszázan az első Országos Vidéki Fórumon, Győrben. Glatz Ferenc akadémikus: Miért a sikerekről? Miért Országos Vidéki Fórum? [Das Geheimnis der erfolgreichen ländlichen Räume. 200 Teilnehmer bei dem ersten Nationalen Forum für den ländlichen Raum in Győr]. Párbeszéd a vidékért [Dialog für den ländlichen Raum], Jahrgang I. Nr. 1, pp. 12–13.

A tanyák jövője és a tanyakutatás jövője. Országgyűlési határozat és Országos Vidéki Fórum a tanyákról [Die Zukunft der entlegenen Gehöfte und der Forschung zu den entlegenen Gehöften]. Párbeszéd a vidékért [Dialog für den ländlichen Raum], Jahrgang I. Nr. 1, pp. 15–17.

Energiatermelés és vidék [Energieproduktion und der ländliche Raum]. Párbeszéd a vidékért [Dialog für den ländlichen Raum.], Jahrgang I., Nr. 1, pp. 18–19.

Vidékfejlesztés, Vidéki Hálózat. Az Európai Unióban és Magyarországon [Entwicklung des ländlichen Raumes. Netzwerk ländlicher Raum. In der Europäischen Union und in Ungarn]. Párbeszéd a vidékért [Dialog für den ländlichen Raum.], Jahrgang I., Nr. 1, p. 21.

A Reformszövetségről… [Über den Reformbund…]. Ezredforduló [Jahrtausendwende], 2009/1,pp. 2–3.

Az orosz és szovjet-orosz történelem újragondolása [Die russische und die sowjet-russische Geschichte Neudenken]. História, 2009/1, p. 2.

Engel Pál. A középkor csodálata [Pál Engel: Die Bewunderung des Mittelalters]. História, 2009/2, pp. 2–4.

Húsz év után: újra kell gombolni a mellényt [Nach zwanzig Jahren: Die Krawatte neu binden]. História, 2009/2, Anhang.

Természettörténet: új irány a kutatásban [Naturgeschichte: Neue Richtung der Forschung]. História, 2009/3. pp. 2., 33–34.

Történészek kontra politikusok [Historiker kontra Politiker]. História, 2009/5–6, p. 27–28.

Történetírásaink a felbomlásról, 1918–2008. A szlovák, román, magyar, osztrák párbeszéd folytatódik. [Die Auflösung unserer Geschichtsschreibungen, 1918-2008. Der Dialog unter Slowaken, Rumänen, Ungarn, Österreichern wird fortgesetzt]. História, 2009/5–6, pp. 27–28. és 58.

 

Dr. Attila PÓK

 

Wissenschaftliche Tätigkeit

Im Laufe meiner Forschungstätigkeit zum Thema Die Politik des Hasses, die Suche nach Sündenböcken in Ungarn zwischen 1920 und 1990 bin ich in 2008/2009 zu einem wichtigen Punkt gekommen. Ich habe meine Habilitationsschrift an der Eötvös-Lorand-Universität in Budapest eingereicht und drei Studienbände zusammengestellt, die meine Aufsätze zu dieser Thematik enthalten. Der Titel des ersten Bandes, der meine auf Ungarisch verfassten Aufsätze beinhaltet, lautet A haladás hitele [Die Authentizität des Fortschritts]. Der zweite englischsprachige Band trägt den Titel The Politics of Hatred in the Middle of Europe. Der dritte Band, der soll wiederum auf Deutsch unter dem Titel Klios Schuld, Klios Sühne – Politische Wenden und Historie im Karpatenbecken erscheinen. Meiner Hoffnung nach werden alle drei Bände bis Ende des kommenden Jahres publiziert.

Als Mitredakteur des vierten Bandes der fünfbändigen Oxford History of Historical Writing habe ich auch in diesem Jahr meine Tätigkeit fortgesetzt. Ich bin verantwortlich für neun Kapitel über die europäische Geschichtsschreibung zwischen 1800 und 1945. Die Kapitel des Bandes befinden sich in unterschiedlichen Phasen der Vorbereitung und die mit dem Redigieren der Manuskripte verbundenen Aufgaben nehmen viel Zeit in Anspruch. Im Rahmen dieses Projektes wurde in diesem akademischen Jahr eine großangelegte Tagung in Edmonton (Kanada) organisiert, an der ich teilnahm.

Als Mitglied des Lenkungsausschusses des vom European Science Foundation initiierten Projektes Representations of European History, habe ich an den Vorbereitungen der Abschlusstagungsreihe des fünfjährigen Projektes mitgewirkt, die im Sommer 2008 in organisiert wurde. Es wurden um die Zwanzig junge Historiker eingeladen, die nahezu aus allen europäischen Ländern kamen, damit sie ihre vergleichenden historischen Forschungsprojekte mit renommierten europäischen Historikern diskutieren können.

Als einer der Leiter des Balkan-Projektes des Europa Instituts habe ich auch an der Vorbereitung mehrerer Tagungen mitgewirkt und die Besprechungen des Redaktionsausschusses der Homepage des Projektes geleitet.

Als Generalsekretär des Ungarischen Historischen Vereins habe ich die Organisation der Vortragsreihe des Vereins (etwa 15 Vorträge im vergangenen Jahr) koordiniert. Im Rahmen dieser Vortragsreihe werden die aktuellen Ergebnisse der Geschichtsforschung behandelt, wobei unter den Teilnehmern nicht nur Fachwissenschaftler, sondern ebenfalls zahlreiche Mittelschullehrer des Faches Geschichte vertreten sind.

Von Anfang September bis Mitte Dezember 2008 war ich Gastprofessor an der Columbia Universität in New York. An meinem BA-Kursen zum Thema die Politik des Hasses in Mitteleuropa von 1878 bis 1956 nahmen über 70 Studenten teil, und zehn Studenten besuchten mein MA-Seminar über Symbolische Geographie, in der die historischen Regionen Europas diskutiert wurden.

 

Publikationen

Én, mi és ti – A magyarországi holokauszt kutatásáról [Ich, du und wir. Zur ungarischen Holocaust-Forschung]. Kommentár, 2008/5684-88.

A magyarság, mint európai bűnbak [Die Ungarn als Sündenbock Europas]. A Fővárosi Szabó Ervin Könyvtár évkönyve [Jahrbuch der Budapester Szabó-Ervin-Bibliothek]. XXVIII. Budapest, 2008, pp. 65-73.

Mitteleuropa (1915-2004). A Post-Communist Obituary from Hungary. In: Magyarics Tamás, Lojkó Miklós (Hrsg.), ”Minden gondolatomra számtalan másik árnya hull”. Emlékkönyv Frank Tibor 60. születésnapjára. [„Jeder meiner Gedanken wird von unzähligen weiteren überschattet.” Gedenkschrift zum 60. Geburtstag von Tibor Frank.]. Budapest, 2008, pp. 148-155.

A bűnbakok haszna és kára. Vázlatos gondolatok a baloldali magyar értelmiség 1945 utáni útkereséséről. [Der Nutzen und Schaden von Sündenböcken – Eine Skizze der Gedanken zur Wegsuche der linken ungarischen Elite nach 1945]. In: Miszlivetz Ferenc (Hrsg.), Találjuk ki…! Tanulmányok Hankiss Elemér tiszteletére [Laßt es uns erfinden! Studien zu Ehren von Elemér Hankiss]. MTA Politikai Tudományok Intézete [Institut für Politische Wissenschaften der UAW]–Savaria University Press, Budapest-Szombathely, 2008, pp. 232-243.

East and West as Historical-Political Concepts in Late and Post-Communist Hungary (1968.2006). In: Iskra Schwarz, Arnold Suppan (ed.): Qou vadis, EU?, Lit Verlag, Wien, 2008, pp. 256-264.

Putting Together a Volume of the Oxford History of Historical Writing. OHHW Newsletter Volume 2, Issue 1, January, 2008. p.6.

Communism in Eastern and Central European National Histories. Eurotopics.net, 06/05/2008.

 

Vorträge

László Péter’s Contribution to Hungarian Historical Scholarship.SSEES, London University, 7. November 2008.

Hétszer nyolc. Évfordulók aktualitása a mai Magyarországon (1908, 1918, 1938, 1948, 1958, 1968, 1988). [Siebenmal acht – Die Aktualität von Jahrestagen in Ungarn.] Fészek Klub, New York, 20. November 2008.

European History. Still a Challenge? Tagung des Herbert-Batliner-Instituts in Salzburg mit dem Titel How to write European History?, November 29, 2008.

A Tanácsköztársaság helye a magyar történelemben.[Der Platz der Räterepublik von 1919 in der ungarischen Geschichte.] Im Rahmen einer von der Eötvös-Loránd-Universität und dem Institut für Politikgeschichte in Budapest organisierten Tagung, 19. März 2009.

The Political Uses of Historical Myths and the Fabrication of Hatreds. A Twentieth Century Hungarian Perspective. Sofia University, 3. April 2009.

Fejtő Ferenc ördögei. [Die Teufel von Ferenc Fejtő.], Fehérvárcsurgó, 17. April 2009.

 

Prof. Dr. Károly MANHERZ

 

Wissenschaftliche Tätigkeit

Ab Mai 2008 arbeitete die ungarische Regierung als Minderheitenregierung weiter, und ich behielt meinen Posten als Staatsekretär für Hochschulwesen und Wissenschaft im Ministerium für Bildung und Kultur. Auch in der neuen Bajnai-Regierung, ab April 2009 wurde mir dieser Bereich anvertraut. Ich setzte mit meinen Mitarbeitern die Arbeit zur Hochschulreform fort, die für das ungarische Hochschulwesen nach wie vor die höchste fachliche Herausforderung darstellt.

Unverändert blieb meine Aktivität für die deutschsprachige Andrássy-Universität. Hier mussten wir das Kuratorium der Trägerstiftung neu gestalten und einen neuen Kuratoriumsvorsitzenden finden.

Im Rahmen meiner weiteren Tätigkeit betrachtete ich ebenfalls die weitere Entwicklung bzw. den Fortbestand des Collegiums Budapest als eine Herzensangelegenheit.

Die sich ändernden Rahmenbedingungen der Errichtung des Europäischen Hochschulraumes stellen für die ungarische Hochschulpolitik in vielfacher Hinsicht eine besondere Herausforderung dar. Mit Bezug auf den Ausbau der Beziehungen im Zusammenhang mit dem Bologna-Prozess stehen mit der stufenweisen Umsetzung der Richtlinien wesentliche Veränderungen bevor, die ich zu begleiten und vorzubereiten habe.

Ich halte auch weiterhin meine Vorträge und Seminare an der Eötvös-Loránd-Universität, und als Leiter der Ph.D.-Schule für deutsche Sprachwissenschaft des Germanistischen Instituts stehe ich weiterhin mit meiner Universität in Verbindung. Somit bin ich weiterhin Herausgeber von wichtigen germanistischen und minderheitenkundlichen Periodika, so z. B. Budapester Beiträge zur Germanistik, Ungarndeutsches Archiv, Beiträge zur Volkskunde der Ungarndeutschen. Ich konnte die Publikation von mehreren neuen Bänden dieser Reihen unterstützen. Im Europa Institut Budapest setzte ich meine Tätigkeit als Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates fort.

 

Publikationen

Als Herausgeber von Reihen

Ungarndeutsches Archiv 9. Schriften zur Sprache, Literatur, Kultur und Geschichte der Deutschen in Ungarn: Tradition und Innovation. Beiträge zu neueren ungarndeutschen Forschungen. ELTE Germanistisches Institut, Budapest, 2007, 326 S.

Ungarndeutsches Archiv 10. Schriften zur Sprache, Literatur, Kultur und Geschichte der Deutschen in Ungarn: Bibliographie zur Geschichte, Sprache, Volkskultur und Literatur der Ungarndeutschen. ELTE Germanistisches Institut, Budapest, 2008, 182 S.

Budapester Beiträge zur Germanistik Bände 50, 51, 52, 53. ELTE Germanistisches Institut, Budapest 2005, 233 S.

Beiträge zur Volkskunde der Ungarndeutschen, ELTE Germanistisches Institut.

 

Als Herausgeber

A felsőoktatásról szóló 2005. évi CXXXIX. törvény [Gesetz Nr. CXXXIX des Jahres 2005 über die Hochschulbildung]. Oktatási és Kulturális Minisztérium [Ministerium für Bildung und Kultur], Budapest, 2008.

Higher Education Act 2008. Ministry für Education and Culture, Budapest, 2008.

 

Als Redaktionsmitglied

Felsőoktatási Műhely [Werkstatt für Hochschulbildug]. Educatio Társadalmi Szolgáltató KHT, Budapest, Nr. 1-4, 2008 bzw. Nr. 1, 2009.

 

Als Autor

Eine deutsch-ungarische Beziehungsgeschichte. Miterlebt, mitverhandelt, mitgestaltet. In: Christian Bode und Dorothea Jecht (Hrsg.), „20 Jahre Wandel durch Austausch”. Festschrift für Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Theodor Berchem. DAAD, Bonn. 2008. pp. 87-95.

A magyar felsőoktatási reform lépései. [Die Schritte der ungarischen Hochschulreform.] In: Kovách Imre, Nagy Éva, Tibori Tímea, Tóth Ágnes (Hrsg.), Európai Magyarország 2007. Társadalomtudományi áttekintés. [Europäisches Ungarn 2007 – Sozialwissenschaftlicher Überblick]. Forschungsinstitut für Ethnische und Nationale Minderheiten der UAW–Institut für Politische Studien der UAW–Forschungsinstitut für Soziologie der UAW–Institut für Weltwirtschaft der UAW. Budapest, 2007, pp. 58-63.

 

In Vorbereitung

Anikó Szilágyi-Kósa (Hrsg.), Ungarndeutsche Personennamen im Plattenseeoberland. Eine anthroponomastische Langzeitstudie in Deutschbarnag und Werstuhl. In: Ungarndeutsches Archiv 11. ELTE Germanistisches Institut 2009.

 

Prof. Dr. Zoltán SZÁSZ

 

Wissenschaftliche Tätigkeit

Im vergangenen akademischen Jahr nahm ich weiterhin aktiv an der Tätigkeit des Europa Instituts Budapest teil. Hierzu gehörte die Teilnahme an den Unterredungen zu den geplanten Veranstaltungen, bzw. zu den laufenden und zukünftigen Projekten des Instituts sowie zu den Vorbereitungen zu der im Herbstseminar 2009 beginnenden MA-Fachrichtung.

Ich war ebenfalls Themenleiter eines Balkanforschungsprojektes, das mit dem Institut für Geschichtswissenschaft der UAW im Rahmen des Nationalen Wissenschaftlichen Grundforschungsprogramms verwirklicht wurde.

Ein wichtiger wissenschaftlicher Themenkreis des Vorjahres, an deren Vorbereitung ich mitwirkte, war die Auflösung des historischen Ungarns im Herbst 1918. Zu diesem Thema wurden mehrere Werkstattgesprächsrunden und -konferenzen mit Einbeziehung internationaler Experten organisiert. Hierzu gehörte die Werkstattkonferenz mit dem Titel „Turčiansky Svätý Martin, Alba Iulia-Karlsburg, Budapest, Wien – 1918” (4. Dezember 2008) und die Konferenz „Ungarn und Rumänien im Zweiten Weltkrieg” (19-20. Mai 2009).

Als Vorsitzender des Ungarisch-Rumänischen Historischen Komitees der UAW war ich u.a. mit der Leitung und Koordinierung der Vorbereitungen betraut zu einem in Bukarest an der Rumänischen Akademie der Wissenschaften organisierten Symposiums mit dem Titel „Kirche und Gesellschaft in der südosteuropäischen Region”.

Im Rahmen meiner universitären Lehrtätigkeit hielt ich eine Lehrveranstaltung an der Eötvös-Loránd-Universität zum Thema „Einführung in die Technikgeschichte der Neuzeit”. Ebenfalls hielt ich einen Vortrag im Rahmen der Vorlesungsreihe „Einführung in die Geschichte der Geschichtsschreibung” über die historiographische Darstellung des Zeitalters des Dualismus.

Bei der diesjährigen Sitzung der Generalversammlung der UAW hielt ich einen Vortrag über die Autonomiebestrebengen in den letzten Jahrzehnten der Habsburger Monarchie.

Ich bin weiterhin Mitglied des Stiftungsrates für Nationale und Ethnische Minderheiten sowie der Kuratorien der Apáczai- bzw. Arany-János-Stiftungen. Im Weiteren bin ich ebenfalls Mitglied der Sektion der Donauvölker in der Stiftung Pro Renovanda Cultura Hungariae.

 

Publikationen

Studien, Artikel in Periodika 

A román-magyar viszony a nemzetté válás korában [Die ungarisch-rumänischen Beziehungen im Zeitalter der Nationsbildung] História 2008/4-5., pp. 11-13.

Korszakhatáron – A magyar-román történészkapcsolatok metamorfózisai. [An der Grenze einer Periode – Die Metamorphose der ungarisch rumänischen Historikerbeziehungen].História 2008/4-5, pp. 16-17.

Tisza István – a háború jelképe [István Tisza – Symbol des Krieges]. História 2008/9, pp. 3-7.

„Lajtabánság”, 1921 [Leitha-Banat, 1921]. História 2008/ 6-7., p. 31.

Az 1919. évi párizsi kisebbségi szerződések [Die in Paris unterzeichneten Minderheitenverträge von 1919]. História 2008/3-4.

„Marian” 1987-1989-ben [Marian, 1987-1989]. História 2009/5-6, pp. 16-17.

Magyar szemmel Erdély elszakadásáról [Die Abtrennung Siebenbürgens aus ungarischer Perspektive]. História 2009/5-6, pp. 48-54.

Politika és szaktudomány között. Magyar–román történetírások egymás mellett [Zwischen Politik und Fachwissenschaft. Ungarisch-rumänische Geschichtsschreibungen nebeneinander gestellt]. Európai Utas, 2009/1. pp 37-41.

Nemzetiségpolitika Magyarországon 1867–1918 között [Nationalitätenpolitik in Ungarn, 1867-1918]. Artikelreihe zu den ungarisch-slowakischen Beziehungen parallel in den Zeitschriften SME und Új Szó /Preßburg/ veröffentlicht. April 2008.

 

Vorträge

A magyar parlamentarizmus története [Die Geschichte des Parlamentarismus in Ungarn – Buchpräsentation des Werkes von Károly Kecskeméti und Jean Bérenger]. Ungarisches Parlament, Budapest, 23. Februar 2008.

 

Radio- und Fersehsendungen

Magyarország 1918 őszén [Ungarn im Herbst 1918]. Rumänisches Fernsehen TVR1. Die in Temeschwar gestrahlte Sendung wurde am 1. Dezember im US-amerikanischen Rumänischen Fernsehen wiederholt) 3. Juni 2008.

A nemzeti konfliktusok 1918-ban [Nationale Konflikte in 1918]. Über die internationale Konferenz der UAW und des Europa Instituts Budapest „Die Auflösung der Habsburger Monarchie – 90 Jahre danach. 27. Juni 2008.

Tisza István 1918 őszén. 1918 [István Tisza im Herbst 1918]. Über die Konferenz des Instituts für Geschichtswissenschaft der UAW und des Europa Instituts „1918 – Die Wende und ihre Protagonisten”. 10. Oktober 2008.

Közép-Európa tervek a 19–20. században [Mitteleuropa-Pläne im 19-20. Jahrhundert]. Über die Veranstaltung des Ungarischen Historischen Vereins. 11. November 2008.

Viszonyunk szomszédainkkal ma – történelmi háttérrel [Unsere Beziehung zu unseren Nachbarn heute – mit historischem Überblick]. Ungarisches Radio MR1. Budapest. Analysierende Diskussion mit Mária Ormos. 20. November 2008.

Erdély és a román önrendelkezés – magyar szemmel [Siebenbürgen und die rumänische Selbstbestimmung – aus ungarischer Perspektive]. Über die internationale Konferenz des Instituts für Geschichtswissenschaft der UAW und des Europa Instituts Budapest „Turčiansky Svätý Martin, Alba Iulia-Karlsburg, Budapest, Wien – 1918”. 4. Dezember 2008.

A kelet-európai államok egyházpolitikája összehasonlításának kérdése – 1945 után. Egyházak és társadalom a Közép- és Dél-kelet-európai térségben [Fragen zur vergleichenden Analyse der Kirchenpolitik der osteuropäischen Staaten nach 1945]. Über die Sitzung des Ungarischen-Rumänischen Komitees an der Rumänischen Akademie der Wissenschaften in Bukarest im Rahmen einer Konferenz „Kirche und Gesellschaft in der südosteuropäischen Region”. 14. Oktober 2008.

 

Tibor DÖMÖTÖRFI

 

Wissenschaftliche Tätigkeit

Als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Geschichte der UAW beschäftige ich mich schwerpunktmäßig mit der Geschichte der deutschsprachigen Länder im 20. Jahrhundert. Entsprechend meiner Zusatzqualifikationen gehören zu meinen weiteren Interessengebieten die Hilfswissenschaften der Geschichtswissenschaft, die historische Museologie und die politische Soziologie. Ich bin Mitglied der Ungarischen Soziologischen Gesellschaft; im November 2008 hielt ich in Biel/Bienne (Schweiz) einen Vortrag über „Dictatorship, Democratization and Social Anomie”.

Das wichtigste Forschungsprojekt, das ich während der letzten Jahre zusammen mit einem deutschen Kollegen bearbeite, ist die Erschließung und Analyse von Quellenmaterial zu den bilateralen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Ungarn in den Jahren von 1949 bis 1990. Das angestrebte Endergebnis des Projektes ist die Publikation eines Quellenbandes (ca. 450 Seiten) mit einer wissenschaftlichen Monographie (ca. 120 Seiten) und einer ergänzenden Chronologie und Bibliographie. Im Zuge der Arbeit wurden umfassende zeitliche bzw. thematische Schwerpunkte gesetzt, angefangen mit den ersten Versuchen zur Wiederherstellung der bilateralen Kontakte zwischen Ungarn und den westlichen Besatzungszonen bzw. der Bundesrepublik Deutschland unter den Bedingungen der Blockbildung bis zur Rolle der bundesdeutschen Diplomatie im Laufe des ungarischen Systemwechsels Ende der 1980er Jahre. Bei der Aufarbeitung des Quellenmaterials werden nicht nur die „großen” Themen der klassischen Diplomatie-Geschichte, sondern auch die einzelnen Bereiche Wirtschaft und Handel, Kultur und Sport, Wissenschaft und Forschung sowie Reise und Tourismus („zwischenmenschliche” Ebene) berücksichtigt. Der Dokumentenband ist Teil eines Großprojektes des Instituts für Geschichte und steht kurz vor dem Abschluss. Die ersten Ergebnisse (in Bezug auf die 1950er Jahre) wurden bereits in der Fachpresse publiziert.

Im Europa Institut Budapest nehme ich an der Organisationsarbeit der Institutsleitung teil und bin in der Betreuung der Gastprofessoren des Instituts tätig. Im Herbst 2008 nahm ich an der Verwirklichung der mehrteiligen Europa-Vortragsreihe teil, in deren Rahmen Experten des Themas im Auftrag des Europa Instituts verschiedene Aspekte der Entwicklung der Europäischen Union erläuterten. Im Zusammenhang mit der Konferenz „Die Auflösung der Habsburgermonarchie – 90 Jahre danach”, die im Juni 2008 durch unser Institut mitorganisiert wurde, bin ich an den Korrekturarbeiten zum Atlas der Reihe „Die Habsburgermonarchie 1848–1918” beteiligt. Des Weiteren nehme ich an der redaktionellen Arbeit der Internet-Homepage des Zentrums für Balkanforschung sowie an den Vorbereitungen der verschiedenen Konferenzen des Europa Instituts teil.

 

Publikationen

Egységmozgalom Európában 1918 után [Einheitsbewegung in Europa nach 1918]. In: Új Város, 2008/ April–Mai.

Németország 1918 októberében [Deutschland im Oktober 1918]. In: História, 2008/9.

Dömötörfi Tibor, Andreas Schmidt-Schweizer, Adenauer és a keleti „olvadás”. Az NSZK, a Szovjetunió és Magyarország viszonyáról 1955/1956-ban [Adenauer und das „Tauwetter” im Osten. Zum Verhältnis von Ungarn, Westdeutschland und der Sowjetunion in den Jahren 1955/1956]. In: Világtörténet NF., 2008/Herbst–Winter.

 

Lilla KRÁSZ

 

Wissenschaftliche Tätigkeit

Ich studierte Geschichte und Germanistik an der Eötvös-Loránd-Universität in Budapest. Längere Studien, bzw. Forschungsaufenthalte in Jena, Wien, Florenz, Heidelberg, Göttingen, Wolfenbüttel und in Paris. Ich promovierte 2001 im Fach Geschichte. Zurzeit bin ich Ass. Prof. an der Eötvös-Loránd-Universität am Lehrstuhl für Geschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Gegenwärtig arbeite ich parallel an zwei verschiedenen Forschungsthemata: Eines dieser Themata ist meine Habilitationsarbeit mit dem Titel „Ärzte, Heiler und ihre PatientInnen: medizinisches Wissen in Ungarn, 1780-1830”, und das andere ist mit einem internationalen Projekt verbunden, in dessen Rahmen ich einen wissenschaftlichen Beitrag zum Thema „Die Reiseberichterstattungen, der in Wien Kurierdienst leistenden ungarischen Leibgardisten, 1778-1791” verfasse.

Im Europa Institut Budapest bin ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig. Im Weiteren bin ich als Mitorganisatorin der Veranstaltungsreihe „Werkstattgespräche”, die eine Fortsetzung der früheren Kaffeerunde-Veranstaltungen ist, tätig und nehme ebenfalls aktiv an der Ausarbeitung des MA-Bildungsprogramms des Instituts teil.

In dem akademischen Jahr 2008/2009 habe ich das Forschungsthema meiner Habilitationsarbeit weiterentwickelt und werde diese voraussichtlich bis zum Ende des Jahres 2009 fertigstellen und einreichen können. Ich unternahm archivalische Forschungen in diversen Archiven und Handschriftensammlungen (Ungarisches Staatsarchiv, Hauptstadtarchiv Budapest, Handschriftensammlung des Reformierten Kollegiums Debrecen, Handschriftensammlung der UAW sowie der Ungarischen Nationalbibliothek). In dieser letzten Phase meiner Habilforschungen habe ich versucht anhand von ärztlichen Krankenjournalen, Briefen und amtlichen medizinischen Beichten die allgemeinen Aspekte der Erfahrung und Deutung von Krankheit und Körper, sowie den alltäglichen praktischen Umgang mit ihnen zu veranschaulichen. Im Weiteren wandte ich mich konkreter den Wahrnehmungen einzelner Krankheiten und krankhaften Veränderungen zu, wobei ich mich auf die zeitgenössische sog. medizinische Aufklärungsliteratur verschiedener Gattungen stützte, um die unter den Laien vorherrschenden Erklärungselemente zu präsentieren. Zum zweiten Thema führte ich vor allem archivalische Forschungen im Ungarischen Kriegsarchiv, wo die aus politisch- und kulturhistorischer Sicht bedeutenden Reiseberichte der Leibgardenkuriere aufbewahrt werden.

Außer der oben beschriebenen Forschungsarbeiten habe ich im Laufe des akademischen Jahres an mehreren Konferenzen im In- und Ausland (Pécs, Kaposvár, Szarvas, Bordeaux, Wien) teilgenommen, wo ich die Möglichkeit hatte meine wissenschaftliche Ergebnisse darzustellen.

Im Jahre 2009 war (und bin) ich Mitorganisatorin und wissenschaftliche Mitleiterin des sog. Kazinczy-Salons im Petőfi Museum für Ungarische Literaturgeschichte (Petőfi Irodalmi Múzeum). Die Aktualität dieser zwölfteiligen Veranstaltungsreiheergibt sich eben durch das 250. Jubiläum des Geburtstages des ungarischen Dichters Ferenc Kazinczy.

Als Mitglied der wissenschaftlichen Beratungskommission des „Alpha-Projekts des Ministeriums für Bildung und Kultur”, dessen Aufgabe die Entwicklung und Förderung von Dauerausstellungen in den ländlichen Museen ist, habe ich auch in diesem Jahre Beratungs- sowie Monitoringarbeiten geleistet.

Im Rahmen des Aktion Österreich-Ungarn Lehreraustauschprogramms habe ich mit Prof. Andrea Seidler zusammen Blockseminare in Budapest und in Wien mit dem Schwerpunktthema „Akteure und Medien des gelehrten Netzwerkes in der Habsburger Monarchie, 1780-1830” sowie ein Kazinczy-Workshop an der Universität Wien organisiert.

 

Publikationen

Redigiertes Buch

Krász Lilla, Oborni Teréz (Hrsg.), Redite ad cor. Tanulmányok Sahin-Tóth Péter emlékére [Redite ad cor. Studien zur Erinnerung an Péter Sahin-Tóth]. Eötvös Kiadó, Budapest, 2008.

 

Aufsätze

„Az emberi test áll és vagyon az 4 elementomokból…” (Az anyanyelvi orvosi-szülészeti irodalom kezdetei Magyarországon) [„Der menschliche Körper besteht aus 4 Elementen…” Die Anfänge der ungarischsprachigen medizinisch-geburtshilflichen Aufklärungsliteratur]. In: Krász Lilla, Oborni Teréz (Hrsg.), Redite ad cor. Tanulmányok Sahin-Tóth Péter emlékére [Redite ad cor. Studien zur Erinnerung an Péter Sahin-Tóth]. Eötvös Kiadó, Budapest, 2008, pp.141-157.

From Home Treatment to Hospitalisation: General Trends in the Development of Hungary’s Hospital Network.In: Martin Scheutz, Andrea Sommerlechner, Herwig Weigl, Alfred Weiss (Hrsg.), Institutionalized care for the poor in the Middle Age and Early Modern Period. R. Oldenbourg Verlag, Wien-München, 2008, pp. 455-475.

A reformáció és a német vallásháborúk [Die Reformation und die deutschen Religionskriege]. In: Poór János (Hrsg.), A kora újkor története [Geschichte der Frühen Neuzeit. Ein Universitätslehrbuch]. Osiris, Budapest, 2009, pp. 283-311.

Magyar protestáns orvosdoktorok a göttingai egyetemen. [Ungarische protestantische Ärzte an der Göttinger Universität]. In: Gurka Dezső (Hrsg.), Göttingen dimenziói. A göttingeni egyetem szerepe a szaktudományok kialakulásában [Göttingische Dimensionen. Die Rolle der Göttinger Universität in der Entwicklung der Fachwissenschaften]. Gondolat, Budapest, 2009. pp. 37-49.

Krász Lilla, Kurucz György, Úton lenni a 18. században. Utak, emberek, szokások Magyarországon és Európában [Unterwegssein im 18. Jahrhundert. Wege, Menschen, Gewohnheiten in Ungarn und in Europa]. História 2009/1, pp. 32-35.

Les réformes et les réformateurs médicales en Hongrie au XVIIIe siécle. In: Michel Figeac, Olivier Chaline, Jaroslaw Dumanowski (éd.), Le rayonnement de la France en Europe centralede la fin du Moyen Age à nos jours. Maison des Sciences de l’Homme d’Aquitaine. Bordeaux, 2009, pp. 134-151.

Medizin und Mediziner im Zeitalter von Ferenc Kazinczy. Hungarian Quarterly Vol. 50. Nr. 194 (2009) 46-57.

 

Ádám BÓDAY

 

Nach Abschluss meiner Studien an der Universität von Gödöllő und an der Universität für Technik und Ökonomie in Budapest, wandte ich mich mit immer größerer Intensität dem Bereich Umweltschutz sowie den umweltfreundlichen Technologien zu, wobei ich mich auf die Erforschung und Nutzung von innovativen Technologien in Wirtschaft und Industrie bzw. auf die Abfallentsorgung spezialisierte. Im Rahmen von Studienaufenthalten verbrachte ich längere Zeit in Finnland, Dänemark, Norwegen und Italien. Lehrtätigkeit an der Universität Gödöllő in den von mir erforschten Spezialbereich der Umwelttechnologie. Ich bin ebenfalls Direktor der von mir gegründeten Firma CORDI, die im Bereich Forschung und Entwicklung für Umwelttechnologie tätig ist und zahlreiche internationale Projekte abwickelt.

Im Europa Institut Budapest bin ich als stellvertretender Direktor für Wirtschaftliches tätig. Neben der Berichterstattung über die wirtschaftlichen Angelegenheiten des Instituts an den Direktor und der Vertretung der wirtschaftlichen Interessen des Instituts, gehört ebenfalls die Erfassung der Buchhaltung und des Institutshaushaltes zu meinen Aufgaben.

Im vergangenen Jahr wandte ich mich der Analyse der Umwelttechnologien der erneuernden Energiequellen zu und untersuchte ihre makroökonomischen Potentiale zur Förderung der Investitionen in diesem Bereich. Nach der Erstellung der wichtigsten wirtschaftlichen Indizes der gegenwärtig angewandten Technologien zur Nutzung der erneuernden Energiequellen, untersuchte ich die Potentiale der bisherigen Forschungen und Entwicklungen mit Hinsicht auf die Steigerung der Erträge dieser Technologien.

Seit mehreren Jahren arbeite ich an einem internationalen Projekt zur Gastronomie. In diesem Jahr war das Thema des Projekts „Die ungarische Gastronomie im 21. Jahrhundert”. Ich untersuchte die Möglichkeiten für die Initiierung von Vorhaben im Bereich Forschung+Entwicklung innerhalb des gastronomischen Sektors in Ungarn.

 

Publikationen

Manuskript

Megújuló energiaforrások és környezettechnológiai beruházások általános makrogazdasági összehasonlytó elemzése. [Makroökonomische vergleichende Analyse der erneuernden Energiequellen und der Investitionen zur Entwicklung von Umwelttechnologien.] CORDI Forschung und Entwicklung AG, 2008.

 

Vorträge

Fejlesztés vagy megtakaritás: A K+F a vállalati tudásbázisban [Entwicklung oder Kürzung der Mittel: Die Forschung+Entwicklung in der Wissensbasis der Unternehmen]. XVIII. Ungarische Humanpolitische Konferenz, 27-29. Mai 2008, Balatonfüred.

Tanusítható Energiagazdálkodási Irányítási Rendszer [Geprüfte Steuerungssysteme in der Energiebewirtschaftung]. 12. Juni 2008, Budapest.

From Science to Production: Technology Transfer Systems. Hungarian-Emirates Development Meeting. 30. October 2008, Dubai Industrial City.

A korosodó társadalmával kapcsolatos hazai trendek vizsgálata [Die veraltende Gesellschaft – Untersuchung der aktuellen Trends in Ungarn]. 5. Dezember 2008, Budapest.

 

Andrea ANTAL

 

Ich studierte Geschichte und Russisch an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Eötvös-Loránd-Universität in Budapest. Anschließend setzte ich meine Studien an der Juristischen Fakultät der ELTE.

Meine Tätigkeit im Europa Institut Budapest ist in erster Linie mit der Betreuung des Zentrums für Balkanforschung unter der Leitung von Prof. Ferenc Glatz und Attila Pók verbunden. Als Institutssekretärdes Zentrums bin ich verantwortlich für die Koordinierung der Aufgaben in Verbindung mit der Organisation von Veranstaltungen, der Ausarbeitung und Abwicklung von Projektvorhaben zur Balkanforschung, der Betreuung der Redaktionssitzungen, der Vorbereitung von Publikationen, und der Aktualisierung der Homepage. Mein weiterer Aufgabenbereich ist die Pflege der Kontakte mit den Mitgliedern des Programmrates und des Programmkomitees des Zentrums für Balkanforschung, den auswärtigen Fachexperten und Partnerinstitutionen im In- und Ausland.

Im Juni 2008 wurde das erste Jahr des Projektes „Der Balkan als strategischer Raum für Ungarn” abgeschlossen. Anlässlich des Projektjahresabschlusses stellte ich einen zusammenfassenden Bericht über die Forschungsergebnisse des Projektes zusammen, der in einem separaten Band publiziert wurde. Dieses Projekt wird in den kommenden drei Jahren weitergeführt. Im Rahmen des Projektes wurde ein Lenkungsausschuss zur Leitung der Forschungen aufgestellt, der jährlich dreimal einberufen wird. Hierbei übernehme ich die Koordinierungsaufgaben. Es finden ebenfalls regelmäßig von der Ungarischen Akademie der Wissenschaften und dem Amt des Ministerpräsidenten organisierten Sitzungen statt, wo die Tätigkeit der im Projekt mitwirkenden Fachexperten präsentiert wird. Meine Aufgabe ist hierbei die Kontaktaufnahme mit den Referenten und das Zusammenstellen von Fachmaterialien.

Im weiterem koordiniere ich die Organisation von Tagungen und Veranstaltungen des Balkan-Projekts, vor allem in Verbindung mit den Veranstaltungen „Vorträge über den Balkan”. Am 20. November 2008 fand die nunmehr 12. Konferenz der Veranstaltungsreihe statt zum Thema „Die Balkanregion und die ungarische Außenpolitik”. Neben der Kontaktaufnahme mit den Referenten und den organisatorischen Aufgaben, unterstütze ich die Redaktionsarbeiten bei der Vorbereitung von Texten, die dann unter dem Titel „The European Union, the Balkan Region, and Hungary” in der Reihe Begegnungen des Europa Instituts Budapest publiziert werden. Es sind nunmehr zwei Balkan-Bände auf Englisch erschienen und in diesem Jahr wird der Dritte veröffentlicht.

Mit Hinsicht auf meine wissenschaftliche Forschungstätigkeit erforsche ich die Geschichte der Balkanforschung aus einer gesamteuropäischen Perspektive. Mein Interesse gilt in erster Linie der wirtschaftlichen Entwicklung der Region und den Wirtschafts- bzw. Handelsbeziehungen der Balkanländer zu Ungarn.

Die Aktualisierung der Homepage des Zentrums für Balkanforschung ist ein weiterer Bereich meiner Aufgaben. Ich koordiniere die Zusammenstellung eines monatlich erscheinenden Ereigniskalenders zur Balkanregion, der die wichtigsten Ereignisse in Form von Kurznachrichten beinhaltet. Im Weiteren stelle ich Informationsmaterialien zu aktuellen Fragenbereichen zusammen und koordiniere die Erstellung von einzelnen Studien zu aktuellen Themen der Balkanforschung und Balkanregion.

 

Publikationen

Glatz Ferenc (Hrsg.), A magyarok krónikája [Die Chronik der Ungarn]. Officina Nova, Budapest. 1995.

Egymillió lakás [Eine Millionen Wohnungen]. História 1995/ 9–10, pp. 47–48.

A lakáspolitika irányvonalai Magyarországon a II. világháború után [Die Richtlinien der Wohnungspolitik in Ungarn nach den Zweiten Weltkrieg]. In: Ferenc GLATZ (Hrsg.), Agrármozgalmak Délkelet-Európában [Agrarbewegungen im südöstlichen Europa]. Begegnungen Schriftenreihe des Europa Instituts Budapest Bd. 5. Budapest, 1997. pp. 123–128.

Finnország állami és nemzeti szimbólumai [Staatliche und nationale Symbole Finnlands]. In: Glatz Ferenc (Hrsg.), Állami és nemzeti szimbólumok az Európai Unióban [Staatliche und nationale Symbole in der Europäischen Union]. Begegnungen Schriftenreihe des Europa Instituts Budapest Bd. 24. Budapest, 2004, pp. 89–101.

 

Rita BESZNYÁK

 

Ich studierte Anglistik und Germanistik an der Universität ELTE in Budapest und absolvierte eine Ausbildung für Übersetzer- und Konferenzdolmetscher an der Marc-Bloch-Universität Straßburg. Ich verbrachte längere Studienaufenthalte an der West Chester University, Pennsylvania, und an der Otto-Friedrich Universität, Bamberg.

Ich bin weiterhin wissenschaftliche Assistentin von Prof. Dr. Ferenc Glatz im Institut für Geschichtswissenschaft der UAW. Auch in diesem Jahr war es u.a. meine Aufgabe Informationen und Materialien zu bestimmten Themenbereichen zu sammeln, aufzuarbeiten und zu rezensieren. Die von mir behandelten Themenkreise in diesem Jahr waren die Entwicklung des ländlichen Raumes in der Europäischen Union und Ungarn, Datenerhebungen der EU zu den Themen Agrarwirtschaft, Umweltschutz und Wasserbewirtschaftung, Weltwirtschaftsprozesse, demographischer Wandel und die Minderheitenpolitik in der EU. Die Übersetzung von deutsch- und englischsprachigen Texten ins Ungarische sowie die fremdsprachige Publikation von Materialien zu den Programmen und Projekten des Europa Instituts Budapest, des Instituts für Geschichtswissenschaft der UAW und des Zentrums für Balkanforschung gehört ebenfalls zu meinen Aufgaben. Sowohl im Europa Institut Budapest als auch im Zentrum für Balkanforschung nehme ich aktiv an der Organisation von Konferenzen teil. Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Aktualisierung der Homepage des Instituts für Geschichtswissenschaft, des Europa Instituts Budapest sowie der Homepage von Prof. Ferenc Glatz.

In diesem Jahr war eine meiner prioritären Aufgaben, die Geschichte der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU zu rekonstruieren, die damit zusammenhängenden grundlegenden Dokumente zu sammeln und teilweise zu übersetzen und eine Chronologie zum Themenkreis GAP und Entwicklung des ländlichen Raumes zusammenzustellen. Hierbei sammelte ich Informationen zu den nationalen Netzwerken für die ländliche Entwicklung in den EU-Mitgliedstaaten.

Als Lehrerin der gemeinsamen MA-Bildung der Technischen Universität Budapest und der Marc-Bloch-Universität Straßburg für Konferenzdolmetscher, umfasst meine weitere wissenschaftliche Tätigkeit die Multikulturalität im vereinten Europa mit Hinsicht auf die Sprachenproblematik, mit besonderem Akzent auf die Sprachenpolitik der EU, und deren Folgen auf die Dolmetscherausbildung.

 

Beáta KILTZ

 

Ich studierte Germanistik, Anglistik und Amerikanistik an der Eötvös-Loránd-Universität in Budapest. Längere Studienaufenthalte an der University Texas, USA bzw. im Rahmen von Lehrerausbildungsprogrammen in Deutschland.

Zu meinen Tätigkeitsbereichen im Europa Institut Budapest gehören in erster Linie die administrativen Aufgaben, die mit der Führung des Instituts verbunden sind. Seit Umzug des Instituts in die neuen Räumlichkeiten, die sich auf dem Campus der Eötvös-Loránd-Universität befinden, koordiniere ich die universitäre Lehrtätigkeit der Professoren des Instituts. Somit pflege ich Kontakte mit der Leitung der Universität und den Lehrstuhlleitern sowie Professoren der Universität. Ich betreue ebenfalls die Studenten der Lehrveranstaltungen. Weiterhin nehme ich aktiv an der Vorbereitung der Veranstaltungen des Europa Instituts teil. Ich wirke ebenfalls an der Organisation der Veranstaltungsreihe „Vorträge über den Balkan” und der Konferenzen zum Projekt Wasserbewirtschaftung mit. Zu meinen Aufgaben gehören die Übersetzung von Texten sowie von Materialien, die auf der Homepage des Europa Instituts Budapest und des Zentrums für Balkanforschung veröffentlicht werden. Die Erweiterung des Buchbestandes des Instituts unter der Leitung von Prof. Ferenc Glatz gehört ebenfalls zu meinen Aufgaben, insbesondere zur Thematik der europäischen Integration, der Geschichte der Ökologie, der Chronologie der ungarischen Geschichte. Vorrangig unterstütze ich die Arbeit des Direktors mit besonderer Hinsicht auf seine fremdsprachigen Publikationen, seine fremdsprachige Korrespondenz und die Ansammlung von Publikationen zu den von ihm behandelten Themen (Mensch und Natur, Umweltgeschichte, Geschichte der Europäischen Union und ihrer Mitgliedsstaaten, Entwicklung des ländlichen Raumes). Mit Hinsicht auf die im Herbst 2009 gestartete MA-Fachrichtung mit dem Titel „Die Geschichte der europäischen Integration” unterstütze ich die Arbeit der Professoren des Instituts.

Zusammengestellt von Beáta Kiltz und Rita Besznyák