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Ferenc Glatz über die Epoche von Ferenc Liszt

8. Mai 2012

Zum Anlass des 200-jährigen Geburtsjubiläums von Ferenc Liszt behandeln die Artikel in der neuesten Ausgabe (2012/3) der von Ferenc Glatz redigierten historisch-politischen Zeitschrift História das Thema Musik und bürgerliche Entwicklung. Der Redakteur befasst sich in der Einführung zu der thematischen Ausgabe („Előjátékok” Lisztről, polgárosulásról [„Préludes” zu Liszt und zur bürgerlichen Entwicklung]) mit der Vergangenheit – die Entstehung des Bürgertums im 19. Jahrhundert sowie der neuen Lebensideale und das Erscheinen einer neuen bürgerlichen Künstler-Wissenschaftler-schicht –, wobei er auf die Parallelerscheinungen bei der erneuten bürgerlichen Entwicklung in der Gegenwart, dem – zu Recht erwarteten – öffentlichen Nutzen von angehäuften Vermögen, der steigenden Allgemeinbildung im Zeitalter des Internets und somit bei der Wettbewerbsfähigkeit der Bürger verweist. Als Beiheft wurde die erste Ausgabe einer neu gestarteten Heftreihe mit dem Titel In Europa veröffentlicht, deren Ziel es ist – wie dies der Redakteur in seiner Ankündigung formuliert (Európában. Tegnap. Ma. Holnap [In Europa. Gestern. Heute. Morgen]) – die Entfaltung bzw. Entwicklung von neuen Europa-Kenntnissen und einer neuen Benehmenskultur zu fördern. beizusteuern. „Denn – nach den Worten von Glatz – ohne Europa-Kenntnisse, gibt es kein Europa-Bewusstsein und ohne Europa-Bewusstsein, gibt es wiederum kein starkes Europa, was zugleich bedeutet, dass ohne ein starkes Europa, es auch keine starke staatsbürgerliche und nationale Gemeinschaft gibt. Und das Karpatenbecken bildet hierbei auch keine Ausnahme.“